Wobbly Blue MarbleDie Erde, erklärt für neugierige Kinder.

Berg · Burkina Faso

Tenakourou

Tenakourou ist mit 749 Metern der höchste Berg von Burkina Faso. Er erhebt sich im Südwesten des Landes aus einem Sandsteingebiet. Rund um seine breiten Hänge liegen trockene Savanne und kleine Felder.

Wo ist der Tenakourou?

Der Tenakourou gehört zum Gebirge Sandsteinmassiv, Cascades-Region.

Es liegt in: Burkina Faso.

Die Geschichte dahinter

Im Südwesten von Burkina Faso steigt das flache Land in Stufen und Tafeln aus rotem Sandstein an, und der Tenakourou ist davon der höchste, auch wenn die Messungen ein paar Meter auseinandergehen. Regen fällt nur in wenigen Monaten, danach wird das Gras gelb und die Bäche schrumpfen zu klaren Rinnsalen zwischen den Felsen. Rund um den Berg wachsen Affenbrotbäume und Schibäume, deren Früchte und Nüsse die Familien der Umgebung sammeln. In der Trockenzeit weht der staubige Harmattan aus der Sahara heran und färbt den ganzen Himmel blassbraun. Es gibt keine Seilbahn und keinen markierten Weg nach oben, nur Viehpfade durch das dornige Buschland, weshalb man den Hang einfach hinaufgeht und sich an ortskundige Leute hält, die jede Abzweigung im dornigen Buschland kennen.

Fragen, die Kinder stellen

Wie hoch ist der Tenakourou?

Als Höhe werden 749 Meter über dem Meer angegeben. Verschiedene Vermessungen kommen auf leicht unterschiedliche Zahlen, weil der Gipfel eine breite Fläche ist und keine scharfe Spitze.

In welchem Land liegt der Tenakourou?

Der Berg liegt in Burkina Faso in Westafrika. Er erhebt sich in der Cascades-Region im Südwesten, nicht weit von der Grenze zu Mali.

Kann man den Tenakourou besteigen?

Die Hänge sind flach genug, um ohne Seil und Kletterausrüstung hinaufzugehen. Einen ausgeschilderten Weg gibt es nicht, deshalb geht man mit ortskundigen Begleitern und nimmt viel Wasser mit, denn die Sonne brennt und Schatten ist selten.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

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