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Fluss · Angola

Cuanza

Cuanza ist der längste Fluss, der ganz in Angola verläuft. Er beginnt auf dem hohen Bié-Hochland und zieht nach Norden und Westen, bis er südlich der Hauptstadt Luanda den Atlantik erreicht.

Wo ist der Cuanza?

Die Quelle des Flusses: Bié-Hochland in Zentralangola.

Er mündet in: Atlantik südlich von Luanda.

Länder am Fluss: Angola.

Die Geschichte dahinter

Angola hat sein Geld nach diesem Fluss benannt: Bezahlt wird in Kwanza. Auf dem Weg vom Hochland hinunter stürzt der Cuanza über Stromschnellen und Wasserfälle, und diese Kraft nutzen grosse Staudämme wie Capanda und Laúca, die einen Grossteil des Landes mit Strom versorgen. Unterhalb der letzten Schnellen wird der Fluss breit und ruhig. Flusspferde suhlen sich im flachen Wasser, Krokodile sonnen sich auf Sandbänken, und Schreiseeadler rufen aus hohen Bäumen. An den Ufern bauen Bauern Zuckerrohr, Reis und Bananen im feuchten Boden an. In der Regenzeit steigt das Wasser rasch und läuft in den Wald hinein; zurück bleibt fruchtbarer Schlamm. Kurz vor dem Meer öffnet sich eine breite, sumpfige Mündung, von der Fischerboote ablegen und an der manchmal Meeresschildkröten auftauchen.

Fragen, die Kinder stellen

Wie lang ist der Cuanza?

Der Cuanza ist rund 960 Kilometer lang. Er ist der längste Fluss, der von der Quelle bis zur Mündung in Angola bleibt, und im Unterlauf gut mit Booten befahrbar.

Durch welche Länder fliesst der Cuanza?

Der Cuanza verläuft ausschliesslich durch Angola. Er durchquert das Land vom zentralen Hochland bis zur Küste, und mehrere Provinzen tragen seinen Namen.

Wo mündet der Cuanza?

Er mündet ein Stück südlich von Luanda in den Atlantik. Das Mündungsgebiet ist breit und sumpfig, an beiden Seiten liegen Fischerdörfer.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

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