Wobbly Blue MarbleDie Erde, erklärt für neugierige Kinder.

Fluss · Spanien, Portugal

Douro

Der Douro ist einer der grossen Flüsse der Iberischen Halbinsel. Er entspringt hoch oben in den Picos de Urbión in Spanien, wo er Duero heisst, fliesst nach Portugal und mündet bei Porto in den Atlantik.

Wo ist der Douro?

Die Quelle des Flusses: Picos de Urbión, Provinz Soria, Spanien.

Er mündet in: Atlantik bei Porto.

Länder am Fluss: Spanien, Portugal.

Die Geschichte dahinter

Auf etwa 112 km bildet der Douro die Grenze zwischen Spanien und Portugal. Hier hat er die tiefsten Granitschluchten der ganzen Iberischen Halbinsel gegraben. An den Felswänden leben Gänsegeier, Steinadler und Schwarzstörche, und im Wasser jagen Fischotter. Weiter flussabwärts sind steile Hügel mit Weinbergen bedeckt. Hier wachsen die Trauben für den Portwein, und 1756 wurde das Alto Douro zum ersten geschützten Weinbaugebiet der Welt. Jahrhundertelang brachten Holzboote namens Rabelos die Weinfässer hinunter nach Porto. Ein Rabelo wird mit einem langen Holzbalken am Heck gesteuert, darum bedeutet sein Name «Schwänzchen». Heute bändigen Staudämme und Schleusen den Fluss, doch jedes Jahr am 24. Juni fahren die Rabelos in Porto noch immer um die Wette. Dort überspannt die berühmte zweistöckige Brücke Luís I. den Fluss, die 1886 eröffnet wurde.

Fragen, die Kinder stellen

Wie lang ist der Douro?

Der Douro ist etwa 897 km lang. Manche Quellen nennen einen leicht anderen Wert, zum Beispiel 895 km, weil die Länge davon abhängt, wie man misst.

Durch welche Länder fliesst der Douro?

Der Douro fliesst durch Spanien und Portugal. Dazwischen bildet er auf etwa 112 km die Grenze zwischen den beiden Ländern.

Was ist ein Rabelo?

Ein Rabelo ist ein hölzernes Lastboot, das jahrhundertelang Portweinfässer auf dem Douro nach Porto brachte. Staudämme und eine Eisenbahn haben es ersetzt, doch jedes Jahr am 24. Juni fahren die Rabelos in Porto um die Wette.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

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