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Fluss · Guyana

Essequibo

Der Essequibo ist mit Abstand der längste Fluss Guyanas und einer der grössten im Norden Südamerikas. Er durchquert den Regenwald von Süden nach Norden und erreicht bei Georgetown den Atlantik.

Wo ist der Essequibo?

Die Quelle des Flusses: Acarai-Berge im Süden Guyanas.

Er mündet in: Atlantik bei Georgetown.

Länder am Fluss: Guyana.

Die Geschichte dahinter

Der Essequibo beginnt in einsamen Hügeln nahe der brasilianischen Grenze und fliesst dann fast seinen ganzen Weg durch Regenwald. Sein Wasser ist dunkel wie starker Tee, weil Laub im Schatten langsam verrottet. Riesenotter, so lang wie ein Erwachsener gross ist, pfeifen und spielen in den Nebenarmen; Mohrenkaimane warten im flachen Wasser, und Arapaimas, einer der grössten Süsswasserfische der Welt, kommen zum Luftholen an die Oberfläche. Stromschnellen und Wasserfälle sperren lange Abschnitte, deshalb müssen Boote ausgeladen und daran vorbeigezogen werden. An den Ufern graben Menschen nach Gold und Diamanten, und ihre schlammigen Gruben beunruhigen alle, die weiter flussabwärts wohnen. Vor dem Meer teilt sich der Fluss um flache grüne Inseln, auf denen Reis und Kokospalmen wachsen. Kleine Fähren verbinden die Dörfer.

Fragen, die Kinder stellen

Wie lang ist der Essequibo?

Der Essequibo ist etwa 1014 km lang. Der ganze Lauf liegt in Guyana, damit ist er mit grossem Abstand der längste Fluss des Landes.

Durch welches Land fliesst der Essequibo?

Nur durch Guyana. Er entspringt in den Acarai-Bergen ganz im Süden und fliesst nordwärts durch den Regenwald bis zur Küste.

Wo mündet der Essequibo?

Er mündet westlich der Hauptstadt Georgetown in den Atlantik. Seine Mündung ist sehr breit und enthält mehrere bewohnte Inseln.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

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