Wobbly Blue MarbleDie Erde, erklärt für neugierige Kinder.

Fluss · Äthiopien, Somalia

Juba

Der Juba ist einer der wichtigsten Flüsse Somalias. Seine Quellflüsse kommen aus dem Hochland Äthiopiens, treffen sich bei der Grenzstadt Doolow und fliessen dann nach Süden zum Indischen Ozean.

Wo ist der Juba?

Die Quelle des Flusses: Zusammenfluss von Dawa und Ganale bei Doolow, Grenze Äthiopien–Somalia.

Er mündet in: Indischer Ozean bei Goobweyn, nördlich von Kismayo.

Länder am Fluss: Äthiopien, Somalia.

Die Geschichte dahinter

Der Juba entsteht dort, wo Dawa und Ganale zusammentreffen, zwei Flüsse aus den Bergen im Süden Äthiopiens. Von dort schlängelt er sich nach Süden durch den Süden Somalias, vorbei an Städten wie Baardheere. Sein Wasserstand steigt und sinkt mit den Jahreszeiten: Von Dezember bis Mitte April und noch einmal von Juni bis Oktober führt der Fluss wenig Wasser. Wenn im Hochland starker Regen fällt, kann er über die Ufer treten und das Land überschwemmen. Entlang seiner Ufer zieht sich ein grüner, fruchtbarer Streifen, auf dem Bauern Bananen, Mais, Sesam, Baumwolle und Erdnüsse anbauen. Seit langer Zeit leiten sie das Flusswasser durch kleine Kanäle auf ihre Felder. In der Gegend leben viele Tiere, darunter Flusspferde, Krokodile, Giraffen und Gazellen. Kleine, flache Boote können vom Meer aus bis etwas oberhalb von Baardheere flussaufwärts fahren. Die ganze Region, Jubaland, ist nach dem Fluss benannt.

Fragen, die Kinder stellen

Wie lang ist der Juba?

Von Doolow bis zum Indischen Ozean ist der Juba etwa 875 km lang. Zählt man seinen längsten Quellfluss in Äthiopien, den Ganale, mit, nennen manche Quellen mehr als 2000 km.

Wo beginnt der Juba?

Der Juba beginnt bei Doolow an der Grenze zwischen Äthiopien und Somalia. Dort treffen seine beiden Quellflüsse Dawa und Ganale zusammen, die aus den äthiopischen Bergen herunterkommen.

Warum ist der Juba für die Menschen wichtig?

Der Fluss bringt Wasser in einen grünen, fruchtbaren Landstreifen im Süden Somalias. Bauern bewässern damit ihre Felder mit Bananen, Mais, Sesam und Baumwolle entlang der Ufer.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

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