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Fluss · Frankreich

Loire

Loire heisst der längste Fluss Frankreichs. Er beginnt als kleine Quelle am Mont Gerbier de Jonc, zieht in einem grossen Bogen durch das Land und erreicht bei Saint-Nazaire den Atlantik.

Wo ist die Loire?

Die Quelle des Flusses: Mont Gerbier de Jonc im Zentralmassiv in Frankreich.

Er mündet in: Atlantik bei Saint-Nazaire.

Länder am Fluss: Frankreich.

Die Geschichte dahinter

Die Loire gilt vielen als letzter wilder Fluss Europas, denn auf langen Abschnitten bewegt sie sich noch, wie sie will. Im Sommer sinkt der Wasserstand, und helle Sandbänke tauchen mitten im Bett auf; im Winter und Frühling steigt sie schnell und drückt gegen die alten Steinmauern, die die Städte schützen. Auf den Sandinseln brüten Seeschwalben, Biber fällen Weiden am Ufer, und Lachse schwimmen noch immer flussaufwärts zum Laichen. Nahe den Ufern stehen berühmte Schlösser wie Chambord und Chenonceau, die Könige einst für die Jagd in diesen Wäldern bauen liessen. Städte wie Orléans, Tours und Nantes wuchsen am Fluss, weil Schiffe hier früher Wein, Salz und Steine beförderten. Heute führt ein langer Radweg am Wasser entlang, und Fischer beobachten die wandernden Sandbänke sehr genau.

Fragen, die Kinder stellen

Wie lang ist die Loire?

Die Loire ist etwa 1006 km lang. Damit ist sie der längste Fluss Frankreichs, länger als Seine, Rhone oder Garonne.

Durch welches Land fliesst die Loire?

Die Loire fliesst ausschliesslich durch Frankreich. Zuerst zieht sie vom Zentralmassiv nach Norden, dann wendet sie sich nach Westen und durchquert das Land bis zur Küste.

Wo mündet die Loire?

Sie mündet bei Saint-Nazaire in einem langen trichterförmigen Ästuar in den Atlantik. Mit jeder Flut drückt Meerwasser aufwärts, fast bis nach Nantes.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

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