Fluss · Bolivien
Mamoré
Mamoré ist der längste Fluss Boliviens. Er sammelt Wasser aus den Anden, durchquert die weiten Ebenen des Amazonastieflands und trifft schliesslich auf den Beni, mit dem zusammen er den Madeira bildet.



Bildnachweis: Andrea (CC BY 2.0) · Fernando Locatelli (CC BY 3.0) · Yulacha (CC BY-SA 4.0) · Wikimedia Commons
Wo ist der Mamoré?
Die Quelle des Flusses: Anden im Herzen Boliviens.
Er mündet in: vereinigt sich mit dem Beni zum Madeira.
Länder am Fluss: Bolivien.
Die Geschichte dahinter
Auf dem grössten Teil seines Wegs ist der Mamoré ein breiter, gemächlicher Fluss des bolivianischen Tieflands. Er schlingert durch Savanne und Wald, und in der Regenzeit überflutet er die Ebene von Moxos, bis das Grasland wie ein flaches Meer aussieht. Rinderherden werden dann auf höhere Stellen getrieben, und Boote fahren dort, wo vorher Fusswege lagen. Rosa Flussdelfine jagen im trüben Wasser, Kaimane ruhen auf Sandbänken, Wasserschweine grasen am Rand, und Piranhas huschen zwischen versunkenen Ästen. Frachtboote bringen Bananen, Holz und Reisende in die Stadt Trinidad und zu kleineren Häfen. Ganz geklärt ist bei diesem Fluss aber nicht alles: Die Länge hängt davon ab, welchen Quellfluss man mitzählt, deshalb stehen in Büchern verschiedene Zahlen. Ein Stück des Unterlaufs bildet zudem die Grenze zu Brasilien.
Fragen, die Kinder stellen
Wie lang ist der Mamoré?
Für den Mamoré wird meist eine Länge von rund 1930 Kilometern angegeben. In anderen Büchern stehen andere Zahlen, denn es ist umstritten, welcher Gebirgsbach als eigentlicher Anfang gilt.
Durch welche Länder fliesst der Mamoré?
Wo mündet der Mamoré?
Er erreicht das Meer nicht allein. Gemeinsam mit dem Beni bildet er den Madeira, und dieser fliesst in den Amazonas, der am Ende in den Atlantik mündet.
Woher diese Zahlen stammen
Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.
Zuletzt geprüft: