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Fluss · Tschechien

Moldau (Vltava)

Die Moldau ist der längste Fluss Tschechiens. Sie entspringt in den dunklen Wäldern des Böhmerwalds, fliesst nordwärts durch die Hauptstadt Prag und mündet bei der Stadt Mělník in die Elbe.

Wo ist die Moldau (Vltava)?

Die Quelle des Flusses: Böhmerwald (Šumava) im Südwesten Tschechiens.

Er mündet in: Elbe bei Mělník.

Länder am Fluss: Tschechien.

Die Geschichte dahinter

Die Moldau beginnt als zwei kleine Bäche, von denen einer so winzig ist, dass man ihn mit den Händen stauen könnte. Rasch wird sie grösser, füllt hinter Talsperren eine Kette riesiger Stauseen und verwandelt deren Wasser in Strom. In Prag fliesst sie unter der berühmten Karlsbrücke hindurch, vorbei an Schwänen, Ruderbooten und steinernen Figuren, und jeder Gast fotografiert dort. Der tschechische Komponist Bedřich Smetana schrieb ein Musikstück, das dem Fluss von der Quelle bis in die Stadt folgt, und Kinder in Tschechien lernen es bis heute in der Schule. In stillen Altarmen jagen Fischotter, Eisvögel blitzen blau über dem Wasser, und Hechte lauern unter den Ufern. 2002 setzte ein schweres Hochwasser ganze Prager Viertel unter Wasser. Heute schützen neue Mauern die Altstadt vor solchen Fluten.

Fragen, die Kinder stellen

Wie lang ist die Moldau?

Die Moldau ist rund 431 km lang. An ihrem Zusammenfluss mit der Elbe ist sie sogar der längere der beiden Flüsse.

Durch welches Land fliesst die Moldau?

Die Moldau fliesst ausschliesslich durch Tschechien. Sie verbindet die südlichen Wälder mit der Hauptstadt Prag und dem nördlichen Flachland.

Wo mündet die Moldau?

Sie mündet bei der Stadt Mělník nördlich von Prag in die Elbe. Von dort reist das Wasser weiter durch Deutschland bis zur Nordsee.

Woher diese Zahlen stammen

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