Fluss · Estland
Võhandu
Võhandu heisst der längste Fluss Estlands. Er entspringt in den bewaldeten Hügeln des Südens, verbindet unterwegs mehrere kleine Seen und erreicht schliesslich den Lämmijärv, einen Teil des Peipussees.



Bildnachweis: Ivar Leidus (Iifar) (CC BY-SA 3.0) · Vaido Otsar (CC BY-SA 3.0) · Ivo Kruusamägi (CC BY-SA 4.0) · Wikimedia Commons
Wo ist der Võhandu?
Die Quelle des Flusses: Otepää-Höhenzug in Südestland.
Er mündet in: Lämmijärv, Teil des Peipussees.
Länder am Fluss: Estland.
Die Geschichte dahinter
Neben den grossen Strömen der Welt wirkt der Võhandu winzig, für Estland aber ist er der längste Fluss überhaupt. Er zieht durch Wälder, Wiesen und stille Dörfer und stürzt an manchen Stellen über kleine Stromschnellen, die früher Wassermühlen antrieben. Lange galt er als heilig: Alte Geschichten erzählen, wer ihn störe, werde mit Stürmen und schlechten Ernten bestraft, deshalb bauten die Müller ihre Wehre besonders vorsichtig. Biber fällen Weiden am Ufer, Fischotter jagen im flachen Wasser, und Eisvögel schiessen wie blaue Funken vorbei. Im Sommer paddeln Familien mit Kanus über die ruhigen Abschnitte, im Winter gefriert ein Teil des Flusses zu einer stillen weissen Strasse. Am Ende weitet sich das Wasser in den Lämmijärv, den schmalen Mittelteil des Peipussees, eines der grössten Seen Europas.
Fragen, die Kinder stellen
Wie lang ist der Võhandu?
Der Võhandu misst etwa 166 km. Damit ist er der längste Fluss Estlands, auch wenn viele andere Flüsse Europas deutlich länger sind.
Durch welches Land fliesst der Võhandu?
Wo mündet der Võhandu?
Er mündet in den Lämmijärv, den schmalen Mittelteil des Peipussees. Dieser riesige See bildet zugleich ein Stück der Grenze zwischen Estland und Russland.
Woher diese Zahlen stammen
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