Fluss · Jemen
Wadi Hadramaut
Der Wadi Hadramaut ist das längste Flusstal Jemens und schneidet tief in das trockene Hochland ein. Über den Wadi Masila findet sein Wasser den Weg zum Arabischen Meer im Südosten.

Bildnachweis: www.peace-on-earth.org (CC BY-SA 3.0) · Wikimedia Commons
Wo ist das Wadi Hadramaut?
Die Quelle des Flusses: Trockenes Hochland im Inneren Jemens.
Er mündet in: über den Wadi Masila zum Arabischen Meer.
Länder am Fluss: der Jemen.
Die Geschichte dahinter
Ein Wadi ist ein Flusstal, das die meiste Zeit des Jahres trocken liegt. Der Hadramaut sieht aus wie eine breite Schlucht zwischen steilen gelben Felswänden, mit einem grünen Band aus Dattelpalmen am Grund. Menschen leben hier seit Jahrtausenden und bauen hohe Häuser aus Lehmziegeln, die wie frühe Hochhäuser wirken; die Stadt Shibam ist dafür berühmt. Bauern ernten Datteln und Weizen, halten Bienen, und Ziegen suchen Schatten. Unter dem Kies steckt verborgenes Wasser, das Brunnen nach oben holen. Erst nach starkem Regen erscheint ein richtiger Fluss, braun und schnell, und dann kann die Flut Mauern und Strassen fortreissen. Weil das Wasser so selten fliesst, ist man sich nicht einig, welche Länge man diesem Fluss überhaupt zurechnen soll. Danach bleibt nur der frische Geruch von nassem Staub.
Fragen, die Kinder stellen
Wie lang ist der Wadi Hadramaut?
Für den Wadi Hadramaut lässt sich keine gesicherte Länge angeben. Das Tal führt nur nach Regen Wasser, deshalb ist unklar, welcher Abschnitt mitzählt. Als längstes Flusstal Jemens gilt es dennoch.
Durch welches Land fliesst der Wadi Hadramaut?
Der Wadi Hadramaut liegt vollständig in Jemen, auf der Arabischen Halbinsel. Er durchzieht die Region, die denselben Namen trägt. Auf seinem Talboden stehen viele alte Städte und Palmgärten.
Wo mündet der Wadi Hadramaut?
Sein Wasser erreicht über den Wadi Masila das Arabische Meer. Das geschieht nur nach starkem Regen, wenn für kurze Zeit ein echter Fluss entsteht. Die meiste Zeit des Jahres bleibt das untere Tal trocken.
Woher diese Zahlen stammen
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