Meer · China, Südkorea, Japan
Ostchinesisches Meer
Das Ostchinesische Meer ist ein weiter Arm des Pazifiks zwischen China, Südkorea, Japan und Taiwan. Der grösste Teil ist erstaunlich flach, und der mächtige Jangtsekiang ergiesst sein schlammiges Wasser hinein.


Bildnachweis: そらみみ (CC BY-SA 4.0) · Takeshi Kuboki (CC BY 2.0) · Wikimedia Commons
Wo ist das Ostchinesische Meer?
Gehört zu: Pazifischer Ozean.
Anrainerstaaten: China, Südkorea, Japan, Taiwan.
Die Geschichte dahinter
Könnte man über den Boden des Ostchinesischen Meeres wandern, wäre der Weg meist einfach: Fast drei Viertel davon sind weniger als 200 Meter tief. Nur nahe am Ostrand, in einem langen Graben namens Okinawagraben, fällt der Meeresboden auf etwa 2700 Meter ab. An diesem Rand liegt die Kette der Ryūkyū-Inseln, und einige davon sind Vulkane. Der Jangtsekiang, der grösste Fluss, der ins Meer mündet, bringt riesige Mengen Schlamm und Sand mit, die sich am Grund ablagern. In manchen Buchten sind die Gezeiten gewaltig: In der Bucht von Hangzhou kann das Wasser um bis zu etwa 9 Meter steigen. Zwischen 1849 und 1892 kamen Walfangschiffe hierher, um Glattwale zu jagen. Heute kreuzen Fischerboote und grosse Schiffe jeden Tag das Meer. Die Länder an seinen Ufern sind sich nicht einig, wo einige Grenzen auf dem Meer verlaufen.
Auf dem Globus finden
Das Ostchinesische Meer steht als Name quer über dem Wasser – tipp aufs Wasser, und die Karte geht auf. Von weit weg ist der Planet nur eine blaue Kugel; die Details erscheinen erst beim Hineinzoomen, und dieses hier taucht auf, sobald du nah genug bist. Auf dem Globus öffnen.
Fragen, die Kinder stellen
Wie gross ist das Ostchinesische Meer?
Es ist etwa 750 000 km² gross, mehr als doppelt so gross wie Deutschland. Manche Bücher ziehen die Grenzen weiter und nennen bis zu etwa 1,25 Mio. km²; die Zahl hängt also davon ab, wo man das Meer enden lässt.
Wie tief ist das Ostchinesische Meer?
Fast drei Viertel sind weniger als 200 Meter tief. Die tiefste Stelle liegt mit etwa 2700 Metern im Okinawagraben nahe den Ryūkyū-Inseln.
Welcher grosse Fluss mündet ins Ostchinesische Meer?
Der Jangtsekiang ist der grösste Fluss, der hineinfliesst. Zusammen mit anderen Flüssen bringt er Schlamm und Sand mit, die am Meeresboden langsam dicke Schichten bilden.
Woher diese Zahlen stammen
Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.
Zuletzt geprüft: