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See · Suriname

Brokopondo-Stausee

Der Brokopondo-Stausee ist ein riesiger künstlicher See in Suriname in Südamerika. Er bedeckt rund 1560 km² – fast ein Prozent des ganzen Landes – und ist einer der grössten Stauseen der Welt.

Wo ist der Brokopondo-Stausee?

Länder am Ufer: Suriname.

Grösstes Gewässer von: Suriname.

Seemitte: 4.80° N, 55.07° W

Die Geschichte dahinter

Suriname hat keinen natürlichen See dieser Grösse, darum ist dieser Stausee das grösste Gewässer des Landes. Er entstand, als der Afobaka-Damm quer über den Fluss Suriname gebaut wurde; 1964 war der Damm fertig. Er ist 54 Meter hoch, und zusammen mit kleineren Dämmen am Rand des Sees ist er 12 Kilometer lang. Der Damm erzeugt Strom. Der grösste Teil wurde gebraucht, um ein Gestein namens Bauxit zu Aluminium zu verarbeiten, der Rest ging in die Hauptstadt Paramaribo. Das steigende Wasser bedeckte Dörfer, in denen Tausende Menschen lebten, und sie mussten in neue Häuser umziehen. Vor der Flutung rettete eine Hilfsaktion namens Operation Gwamba fast 10 000 Tiere. Die Bäume wurden nicht gefällt, darum steht unter dem Wasser noch heute ein ganzer versunkener Wald. Seit 2004 sägen Taucher das alte Tropenholz unter Wasser ab. Wie gross der See ist, hängt davon ab, wie hoch das Wasser steht.

Auf dem Globus finden

Der Brokopondo-Stausee steht als kleiner blauer Punkt mit Namen, mitten auf dem Wasser. Von weit weg ist der Planet nur eine blaue Kugel; die Details erscheinen erst beim Hineinzoomen, und dieses hier taucht auf, sobald du nah genug bist. Auf dem Globus öffnen.

Der Ort liegt genau an seinen echten Koordinaten, nicht ungefähr – dieselben Zahlen, die oben in den Fakten stehen. Wenn du die Ebene für diese Art von Ort ausschaltest, verschwindet er wieder; die Knöpfe dafür sitzen rechts am Rand.

Fragen, die Kinder stellen

Wie gross ist der Brokopondo-Stausee?

Der Brokopondo-Stausee bedeckt rund 1560 km², je nachdem, wie hoch das Wasser steht. Das ist fast ein Prozent von ganz Suriname.

Warum steht ein Wald unter dem Wasser?

Um Geld zu sparen, wurden die Bäume vor der Flutung nicht gefällt, was später Probleme für Boote brachte. Seit 2004 sägen Taucher die versunkenen Bäume ab und holen das Holz herauf.

Was geschah mit den Tieren, als das Tal geflutet wurde?

Eine Hilfsaktion namens Operation Gwamba fing Tiere in dem Gebiet ein, das überflutet werden sollte, und brachte sie in Sicherheit. 1964 rettete sie fast 10 000 Tiere.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

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