See · Mali
Débo-See
Der Débo-See ist ein grosser, flacher See mitten in Mali, in Westafrika. Die Hochwasser des Flusses Niger füllen ihn jedes Jahr, und er ist der grösste See des Landes.

Bildnachweis: François-Edmond Fortier (1862-1928) (Gemeinfrei) · Wikimedia Commons
Wo ist der Débo-See?
Länder am Ufer: Mali.
Grösster See von: Mali.
Seemitte: 15.31° N, 4.10° W
Die Geschichte dahinter
Der Débo-See liegt im Nigerbinnendelta, einem riesigen flachen Gebiet, in dem sich der Niger in viele Seen, Wasserarme und Sümpfe aufteilt. Er ist der grösste all dieser Seen. Am vollsten ist er im November und Dezember, wenn die Hochwasser des Niger und seines Nebenflusses Bani ankommen. In der Trockenzeit schrumpft er stark. Bei hohem Wasser fahren Fischer vom Volk der Bozo auf den See hinaus. Wenn das Wasser zurückgeht, bringen Hirten vom Volk der Fulbe ihre Herden, damit sie das Bourgou-Gras fressen, das dort wächst. Mehr als eine Million Vögel wurden am See gezählt, darunter Löffler, Braune Sichler, Silberreiher und seltene Kronenkraniche. Viele Zugvögel wie Uferschwalben und Schafstelzen verbringen hier den Winter. Die Stadt Mopti liegt etwa 80 km flussaufwärts, Timbuktu etwa 240 km flussabwärts.
Auf dem Globus finden
Der Débo-See steht als kleiner blauer Punkt mit Namen, mitten auf dem Wasser. Von weit weg ist der Planet nur eine blaue Kugel; die Details erscheinen erst beim Hineinzoomen, und dieses hier taucht auf, sobald du nah genug bist. Auf dem Globus öffnen.
Der Ort liegt genau an seinen echten Koordinaten, nicht ungefähr – dieselben Zahlen, die oben in den Fakten stehen. Wenn du die Ebene für diese Art von Ort ausschaltest, verschwindet er wieder; die Knöpfe dafür sitzen rechts am Rand.
Fragen, die Kinder stellen
Wie gross ist der Débo-See?
Ist der Débo-See der grösste See Malis?
Ja, der Débo-See ist der grösste See Malis. Der Faguibine-See wäre gefüllt mit 590 km² grösser, doch er ist seit den 1970er-Jahren meist trocken und war 2021 ganz ausgetrocknet.
Wer nutzt den Débo-See?
Bei hohem Wasser fangen Fischer vom Volk der Bozo auf dem See Fische. Wenn das Wasser zurückgeht, bringen Hirten vom Volk der Fulbe ihre Tiere, damit sie das Gras fressen, das dort wächst.
Woher diese Zahlen stammen
Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.
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