See · Sambia, Demokratische Republik Kongo
Mwerusee
Der Mwerusee liegt in Zentralafrika, auf der Grenze zwischen Sambia und der Demokratischen Republik Kongo. Sein Name bedeutet in mehreren Bantusprachen einfach «See», darum nennen ihn viele nur «Mweru».


Bildnachweis: Makandwe Mwape (CC BY-SA 4.0) · Stephen Chabala (CC BY-SA 4.0) · Wikimedia Commons
Wo ist der Mwerusee?
Länder am Ufer: Sambia, die Demokratische Republik Kongo.
Seemitte: 9.00° S, 28.72° E
Die Geschichte dahinter
Der Mwerusee gehört zum Flusssystem des Kongo und ist nach dem Tanganjikasee der zweitgrösste See in dessen Einzugsgebiet. Von Süden strömt der Luapula durch ein breites, sumpfiges Delta herein, und der Luvua trägt das Wasser nach Norden wieder hinaus. Auf der Westseite, in der DR Kongo, erhebt sich über dem Ufer ein steiler, felsiger Hang, während das Land auf der sambischen Seite im Osten meist flach ist. Die Insel Kilwa liegt näher am Westufer, gehört aber zu Sambia. Fischen ist hier sehr wichtig: Rund 4500 kleine Boote, die meisten aus Holzplanken gebaut, fahren auf den See hinaus. Die Fischer fangen Langflossen-Tilapia, Welse und Tigerfische. Der Entdecker David Livingstone erreichte den See um 1867 und nannte ihn «Moero».
Auf dem Globus finden
Der Mwerusee steht als kleiner blauer Punkt mit Namen, mitten auf dem Wasser. Von weit weg ist der Planet nur eine blaue Kugel; die Details erscheinen erst beim Hineinzoomen, und dieses hier taucht auf, sobald du nah genug bist. Auf dem Globus öffnen.
Der Ort liegt genau an seinen echten Koordinaten, nicht ungefähr – dieselben Zahlen, die oben in den Fakten stehen. Wenn du die Ebene für diese Art von Ort ausschaltest, verschwindet er wieder; die Knöpfe dafür sitzen rechts am Rand.
Fragen, die Kinder stellen
Wie gross ist der Mwerusee?
Der Mwerusee ist etwa 5120 km² gross, ein Lexikon nennt etwa 4920 km². Er ist rund 131 km lang und bis zu 56 km breit.
Welche Länder teilen sich den Mwerusee?
Welche Fische leben im Mwerusee?
Der See ist für seine Langflossen-Tilapia bekannt, aber auch Welse, Karpfen, Tigerfische und Nilhechte leben darin. Die Fischer fangen etwa 13 000 Tonnen Fisch im Jahr.
Woher diese Zahlen stammen
Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.
Zuletzt geprüft: