Wobbly Blue MarbleDie Erde, erklärt für neugierige Kinder.

Tier · Spanien, Portugal, Frankreich

Gewöhnlicher Stechrochen

Dasyatis pastinaca — so heisst dieses Tier in der Sprache, die Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt benutzen.

Der Gewöhnliche Stechrochen ist ein flacher, rautenförmiger Fisch, der im Sand des Mittelmeers vergraben liegt und nur die Augen herausschauen lässt. Sein Peitschenschwanz trägt einen langen Giftstachel.

Wo lebt dieses Tier?

Zuhause: Sandige Meeresböden im Mittelmeer und Atlantik.

Wild lebt es in diesen Ländern: Spanien, Portugal, Frankreich, Italien, Griechenland, die Türkei, Tunesien, Marokko.

Schutzstatus der Weltnaturschutzunion: gefährdet.

Steckbrief

Ausgewachsen: Scheibe etwa 45 cm breit, mit Schwanz bis 1,5 m. Es wiegt etwa 4 Kilogramm. Auf dem Speiseplan steht Fleisch.

Die Geschichte dahinter

Ein Stechrochen schwimmt, indem er die Ränder seines flachen Körpers wellen lässt, und wirkt dabei, als würde er langsam durchs Wasser fliegen. Sein Maul zeigt nach unten und liegt versteckt unter der Scheibe. Er jagt Krebse, Garnelen, Würmer und kleine Fische, die er mit winzigen Poren in der Haut aufspürt: Sie nehmen die schwachen elektrischen Signale lebender Körper wahr. Der Stachel am Schwanz ist reine Verteidigung. Er kommt zum Einsatz, wenn jemand auf den Rochen tritt, nie bei der Jagd, und ein Stich ist schmerzhaft, aber fast nie tödlich. An Mittelmeerstränden rät man deshalb, die Füsse durch den Sand zu schlurfen, damit ein vergrabener Rochen rechtzeitig wegschwimmt. Die Weibchen legen keine Eier: Vier bis neun Junge wachsen im Mutterleib heran und kommen fertig zur Welt. Die Art gilt heute als gefährdet, weil viele Rochen in Netzen enden, die eigentlich anderen Fischen gelten.

Auf dem Globus finden

Der Gewöhnliche Stechrochen steht als winzige animierte Figur, die atmet und sich umschaut. Von weit weg ist der Planet nur eine blaue Kugel; die Details erscheinen erst beim Hineinzoomen, und dieses hier taucht auf, sobald du nah genug bist. Auf dem Globus öffnen.

Der Ort liegt genau an seinen echten Koordinaten, nicht ungefähr – dieselben Zahlen, die oben in den Fakten stehen. Wenn du die Ebene für diese Art von Ort ausschaltest, verschwindet er wieder; die Knöpfe dafür sitzen rechts am Rand.

Fragen, die Kinder stellen

Ist der Stechrochen gefährlich?

Nur wenn man auf ihn tritt. Der Stachel dient der Verteidigung, ein Stich tut sehr weh und gehört in ärztliche Behandlung, ist aber fast nie tödlich. Wer im flachen Wasser die Füsse schlurft, warnt einen vergrabenen Rochen rechtzeitig.

Wie findet ein Stechrochen sein Futter?

Mit einem elektrischen Sinn. Winzige, mit Gallerte gefüllte Poren rund um das Maul nehmen die schwachen elektrischen Signale wahr, die jedes lebende Tier abgibt. So findet der Rochen einen Krebs unter dem Sand, ohne ihn zu sehen.

Legen Stechrochen Eier?

Nein. Die Eier bleiben im Mutterleib, und nach etwa vier Monaten bringt das Weibchen vier bis neun Junge zur Welt, die wie kleine Ausgaben der Mutter aussehen und sofort davonschwimmen.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

Zuletzt geprüft: