Tier · Japan
Japanmakak
Macaca fuscata — so heisst dieses Tier in der Sprache, die Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt benutzen.
Der Japanmakak lebt weiter im Norden als jeder andere wilde Affe, in japanischen Bergwäldern, die den ganzen Winter tief verschneit sind. Sein dichtes Fell und der runde Körper halten die Wärme fest. Man nennt ihn auch Schneeaffe.



Bildnachweis: Lorie Shaull (CC BY-SA 4.0) · Fg2 (Gemeinfrei) · Yiannis Theologos Michellis (CC0) · Wikimedia Commons
Wo lebt dieses Tier?
Zuhause: Wälder und Berge in Japan.
Wild lebt es in diesen Ländern: Japan.
Schutzstatus der Weltnaturschutzunion: nicht gefährdet.
Steckbrief
Ausgewachsen: etwa 55 cm gross, etwa 8 bis 11 kg. Es wiegt etwa 10 Kilogramm. Auf dem Speiseplan steht Pflanzen und Fleisch.
Die Geschichte dahinter
Japanmakaken leben in Gruppen von ein paar Dutzend bis zu mehreren Hundert Tieren. Sie kennen einander genau, sitzen stundenlang beieinander und kraulen sich das Fell, und sie streiten um Futter und Rang. Der Winter ist die harte Zeit: Die Luft kann auf etwa minus zwanzig Grad fallen, und die Affen leben von Rinde, Knospen, immergrünen Blättern und allem, was sie aus dem Schnee graben. Im Tal Jigokudani in Mitteljapan hat eine Gruppe gelernt, sich zum Aufwärmen in eine heisse Quelle zu setzen. Das begann in den 1960er-Jahren, nachdem Affen Menschen beim Baden zugesehen hatten, und die Jungen machten es den Älteren nach, bis die Gewohnheit von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Nur wenige Berggruppen mit einer heissen Quelle in der Nähe tun das, die meisten Japanmakaken haben nie eine gesehen. Im Sommer fressen dieselben Affen Früchte, Samen, Insekten und über zweihundert Pflanzenarten.
Auf dem Globus finden
Japanmakak steht als winzige animierte Figur, die atmet und sich umschaut. Von weit weg ist der Planet nur eine blaue Kugel; die Details erscheinen erst beim Hineinzoomen, und dieses hier taucht auf, sobald du nah genug bist. Auf dem Globus öffnen.
Der Ort liegt genau an seinen echten Koordinaten, nicht ungefähr – dieselben Zahlen, die oben in den Fakten stehen. Wenn du die Ebene für diese Art von Ort ausschaltest, verschwindet er wieder; die Knöpfe dafür sitzen rechts am Rand.
Fragen, die Kinder stellen
Warum sitzen manche von ihnen in heissen Quellen?
Um sich zu wärmen. Die Gewohnheit begann in den 1960er-Jahren bei einer Gruppe in Jigokudani und breitete sich aus, weil junge Affen den älteren alles nachmachen. Die meisten Japanmakaken leben weit weg von einer heissen Quelle.
Was fressen sie, wenn alles gefroren ist?
Rinde, Zweige, Knospen und immergrüne Blätter, dazu Samen und Wurzeln, die sie unter dem Schnee ausgraben. Das ist magere Kost, darum bewegen sie sich langsam und drängen sich zusammen, um Kraft zu sparen.
Sind sie für Menschen gefährlich?
Sie sind Wildtiere und können beissen, vor allem dort, wo Besucher sie füttern. In den Parks, die sie schützen, gelten einfache Regeln: kein Futter anbieten und einem Affen nicht in die Augen starren, denn starren gilt als Drohung.
Woher diese Zahlen stammen
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