Fluss · Südafrika, Lesotho
Oranje
Der Oranje ist der längste Fluss Südafrikas und Lesothos, wo sein Oberlauf Senqu heisst. Er beginnt hoch oben in den Drakensbergen, durchquert Südafrika von Osten nach Westen und erreicht bei Alexander Bay den Atlantik.



Bildnachweis: Martin Cígler (CC BY-SA 3.0) · Pavel Špindler (CC BY 3.0) · South African Tourism (CC BY 2.0) · Wikimedia Commons
Wo ist der Oranje?
Die Quelle des Flusses: Drakensberge in Lesotho.
Er mündet in: Atlantik bei Alexander Bay.
Länder am Fluss: Südafrika, Lesotho.
Die Geschichte dahinter
In Lesotho, einem Land aus hohen Bergen, heisst der Fluss Senqu. Er beginnt unter Gipfeln, auf denen im Winter Schnee liegt. Hirten in dicken Decken reiten auf kleinen Ponys über die Hänge, und das klare Wasser rauscht durch tiefe, fast baumlose Täler. Grosse Staumauern sammeln das Bergwasser und leiten einen Teil davon durch Tunnel zu Städten in Südafrika, das dafür bezahlt. Unter seinem anderen Namen Oranje zieht der Fluss dann in immer trockeneres Land. Auf halbem Weg donnert er über die Augrabies-Fälle in eine tiefe Granitschlucht, die man den Ort des grossen Lärms nennt. Weiter westlich wird er zu einer grünen Linie durch die Wüste: Weinreben, Dattelpalmen und Baumwollfelder wachsen am Ufer, gleich dahinter liegen nur Stein und Sand. Stauseen wie der Gariep-Damm halten Wasser für Farmen und weit entfernte Städte zurück. Klippspringer klettern über die Felsen, und abends kommen Paviane zum Trinken. Ein langes Stück weit bildet der Fluss die Grenze zu Namibia, auch deshalb nennen die Bücher unterschiedliche Angaben für seine genaue Länge. Am Ufer liegen Städte und Farmen, die es ohne diesen Fluss nicht gäbe.
Fragen, die Kinder stellen
Wie lang ist der Oranje?
Der Oranje ist rund 2432 km lang. Die Angaben weichen etwas voneinander ab, unter anderem weil der Fluss lange an einer Grenze entlangführt. Der längste Fluss Südafrikas und Lesothos ist er trotzdem eindeutig.
Durch welche Länder fliesst der Oranje?
Wo mündet der Oranje?
Der Oranje mündet bei Alexander Bay in den Atlantik. Seine Mündung ist ein Feuchtgebiet aus Sandbänken und Schilf, in dem viele Wasservögel rasten. In trockenen Jahren kommt dort nur wenig Wasser an.
Woher diese Zahlen stammen
Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.
Zuletzt geprüft: