Wobbly Blue MarbleDie Erde, erklärt für neugierige Kinder.

Fluss · Neuseeland

Waikato

Waikato heisst der längste Fluss Neuseelands; er beginnt an einem verschneiten Vulkan. Aus dem grossen Taupo-See fliesst er nach Nordwesten. Bei Port Waikato erreicht er schliesslich die Tasmansee.

Wo ist der Waikato?

Die Quelle des Flusses: Hänge des Mount Ruapehu, durch den Taupo-See.

Er mündet in: Tasmansee bei Port Waikato.

Länder am Fluss: Neuseeland.

Die Geschichte dahinter

Der Waikato beginnt hoch am Vulkan Ruapehu, ruht eine Weile im Taupo-See und drängt dann nach Norden durch grünes Weideland. Sein Name bedeutet in der Sprache der Maori fliessendes Wasser, und für die Maori ist er ein Tupuna, ein Ahne, und nicht bloss ein Fluss. Dem benachbarten Whanganui wurden 2017 sogar die Rechte einer Person zugesprochen; das zeigt, wie ernst man Flüsse in Neuseeland nimmt. Am Waikato stehen viele Staumauern, deren Kraftwerke die Stadt Hamilton und einen grossen Teil der Nordinsel mit Strom versorgen. Nahe den Ufern steigt Dampf auf, wo heisse Quellen aus vulkanischem Boden sprudeln. Im klaren Oberlauf schwimmen Forellen, in stillen Buchten paddeln schwarze Schwäne, und auf den ruhigen Strecken trainieren Ruderteams. Im Sommer springen Kinder von den Stegen ins kühle Wasser.

Fragen, die Kinder stellen

Wie lang ist der Waikato?

Der Fluss ist etwa 425 Kilometer lang. Damit ist er der längste Neuseelands, obwohl das Land viele Flüsse hat. Sein gesamter Lauf liegt auf der Nordinsel.

Durch welches Land fliesst der Waikato?

Er fliesst ausschliesslich durch Neuseeland, und zwar auf der Nordinsel. Sein Weg führt vom vulkanischen Bergland an Hamilton vorbei zur Westküste. Kein anderes Land teilt sich diesen Fluss.

Wo mündet der Waikato?

Er mündet bei der Siedlung Port Waikato in die Tasmansee. Vor der Mündung liegen lange schwarze Sandbänke, und die Brandung ist stark. Schwimmen ist dort gefährlich, doch Seevögel lieben den Ort.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

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