Wobbly Blue MarbleDie Erde, erklärt für neugierige Kinder.

Tier · Vereinigte Staaten, Kanada, Mexiko

Gewöhnliche Strumpfbandnatter

Thamnophis sirtalis — so heisst dieses Tier in der Sprache, die Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt benutzen.

Die Gewöhnliche Strumpfbandnatter ist eine schlanke, gestreifte Schlange aus Gärten und Wiesen Nordamerikas und dort die Schlange, die man am häufigsten sieht. Für Menschen ist sie harmlos.

Wo lebt dieses Tier?

Zuhause: Gärten, Wiesen und Teichufer Nordamerikas.

Wild lebt es in diesen Ländern: die Vereinigten Staaten, Kanada, Mexiko.

Schutzstatus der Weltnaturschutzunion: nicht gefährdet.

Steckbrief

Ausgewachsen: meist etwa 55 cm lang, selten bis 130 cm. Es wiegt etwa 0,15 Kilogramm. Auf dem Speiseplan steht Fleisch.

Die Geschichte dahinter

Ihren deutschen Namen hat die Strumpfbandnatter von den langen Streifen auf dem Rücken, die an alte Strumpfbänder erinnern. Sie jagt am Tag in der Nähe von Wasser und frisst Regenwürmer, Frösche, Nacktschnecken, Fische und Mäuse, die sie ganz verschluckt. Ihr Speichel ist leicht giftig, genug für einen Wurm, aber harmlos für Menschen, und eine erschrockene Natter schmiert lieber eine übel riechende Flüssigkeit auf die Hand, als zu beissen. Mancherorts frisst sie Rauhäutige Molche, die so giftig sind, dass nur widerstandsfähige Schlangen die Mahlzeit überstehen. Den Winter verbringt sie unter der Erde, oft in riesigen Gruppen: Bei Narcisse in Kanada drängen sich Zehntausende in denselben Kalksteinhöhlen und kommen im Frühling gemeinsam heraus. Die Weibchen legen keine Eier, sondern bringen ein Dutzend oder mehr lebende Junge zur Welt.

Auf dem Globus finden

Die Gewöhnliche Strumpfbandnatter steht als winzige animierte Figur, die atmet und sich umschaut. Von weit weg ist der Planet nur eine blaue Kugel; die Details erscheinen erst beim Hineinzoomen, und dieses hier taucht auf, sobald du nah genug bist. Auf dem Globus öffnen.

Der Ort liegt genau an seinen echten Koordinaten, nicht ungefähr – dieselben Zahlen, die oben in den Fakten stehen. Wenn du die Ebene für diese Art von Ort ausschaltest, verschwindet er wieder; die Knöpfe dafür sitzen rechts am Rand.

Fragen, die Kinder stellen

Ist eine Strumpfbandnatter gefährlich?

Nein. Ihr Speichel wirkt schwach auf Würmer und Frösche, doch ein Biss dringt selten durch die menschliche Haut und juckt höchstens ein wenig. Meist flieht die Natter oder sondert einen üblen Geruch ab, statt zu beissen.

Was frisst eine Strumpfbandnatter?

Kleine Tiere, die sie ganz verschlucken kann: Regenwürmer, Frösche und Kaulquappen, Nacktschnecken, kleine Fische und manchmal Mäuse. Sie jagt am Tag, meist an Teichen, Gräben und im feuchten Gras.

Wo bleiben Strumpfbandnattern im Winter?

Sie schlafen unter der Erde in Felsspalten, Erdlöchern und Kellern, oft viele Tiere zusammen, um sich zu wärmen. Bei Narcisse in Kanada teilen sich Zehntausende dieselben Höhlen und kommen im Frühling gemeinsam heraus.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

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