Tier · Vereinigte Staaten, Bahamas, Kuba
Grosser Barrakuda
Sphyraena barracuda — so heisst dieses Tier in der Sprache, die Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt benutzen.
Der Grosse Barrakuda ist ein langer silbriger Rifffisch, der reglos im Wasser steht und dann in einem einzigen Stoss angreift. Sein Kiefer ist voller Dolchzähne, und er erreicht fast 60 Kilometer pro Stunde.



Bildnachweis: James St. John (CC BY 2.0) · Hectonichus (CC BY-SA 4.0) · Diego Delso (CC BY-SA 4.0) · Wikimedia Commons
Wo lebt dieses Tier?
Zuhause: Warme Meere, Korallenriffe und Mangrovenflachwasser.
Wild lebt es in diesen Ländern: die Vereinigten Staaten, die Bahamas, Kuba, Mexiko, Brasilien, Australien, Indonesien.
Schutzstatus der Weltnaturschutzunion: nicht gefährdet.
Steckbrief
Ausgewachsen: meist 60–100 cm lang, bis etwa 1,7 m. Es wiegt etwa 6 Kilogramm. Auf dem Speiseplan steht Fleisch.
Die Geschichte dahinter
Ein Barrakuda jagt aus dem Hinterhalt, nicht mit Ausdauer. Er steht über dem Riff, silbern und vor dem offenen Wasser fast unsichtbar, und legt die letzten Meter in einem Stoss von fast sechzig Kilometern pro Stunde zurück, der die Beute in zwei Teile trennt. Im Kiefer sitzen zwei Reihen Zähne: kleine zum Festhalten und lange spitze zum Schneiden. Junge Barrakudas wachsen zwischen Mangrovenwurzeln auf, wo das Wasser flach und trüb ist, und ziehen später ans Riff. Taucher treffen oft einen, der reglos im Wasser steht und sie anschaut; das wirkt unheimlich, ist aber kein Angriff. Die wenigen Bisse an Menschen geschahen fast immer, wenn jemand etwas Glänzendes trug, das wie ein Fisch aufblitzte.
Auf dem Globus finden
Der Grosse Barrakuda steht als winzige animierte Figur, die atmet und sich umschaut. Von weit weg ist der Planet nur eine blaue Kugel; die Details erscheinen erst beim Hineinzoomen, und dieses hier taucht auf, sobald du nah genug bist. Auf dem Globus öffnen.
Der Ort liegt genau an seinen echten Koordinaten, nicht ungefähr – dieselben Zahlen, die oben in den Fakten stehen. Wenn du die Ebene für diese Art von Ort ausschaltest, verschwindet er wieder; die Knöpfe dafür sitzen rechts am Rand.
Fragen, die Kinder stellen
Sind Barrakudas für Schwimmer gefährlich?
Sehr selten. Ein Barrakuda kann einen Taucher minutenlang anstarren, ohne etwas zu tun. Die wenigen bekannten Bisse geschahen, wenn jemand einen glänzenden Ring oder eine Uhr trug, die wie ein kleiner Fisch aufblitzte.
Wie schnell ist ein Barrakuda?
Beim Angriff erreicht er fast 58 Kilometer pro Stunde, aber nur für ein paar Sekunden. Sonst treibt er fast reglos und wartet, bis Beute nahe genug kommt.
Kann man Barrakuda essen?
Manchmal, doch grosse Tiere sind riskant. Grosse Barrakudas können ein Riffgift namens Ciguatera im Fleisch anreichern; Kochen zerstört es nicht, und Menschen werden davon krank.
Woher diese Zahlen stammen
Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.
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