Wobbly Blue MarbleDie Erde, erklärt für neugierige Kinder.

Tier · Vereinigte Staaten, Kanada, Mexiko

Streifenskunk

Mephitis mephitis — so heisst dieses Tier in der Sprache, die Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt benutzen.

Der Streifenskunk ist ein katzengrosses schwarzes Tier mit zwei weissen Streifen auf dem Rücken und einem Sprühstoss, den man weit riechen kann. Er sprüht erst zuletzt, nach Stampfen und hoch erhobenem Schwanz.

Wo lebt dieses Tier?

Zuhause: Felder, Waldränder und Gärten in Nordamerika.

Wild lebt es in diesen Ländern: die Vereinigten Staaten, Kanada, Mexiko.

Schutzstatus der Weltnaturschutzunion: nicht gefährdet.

Steckbrief

Ausgewachsen: 52-77 cm lang, Schwanz eingerechnet. Es wiegt etwa 3,5 Kilogramm. Auf dem Speiseplan steht Pflanzen und Fleisch.

Die Geschichte dahinter

Ein Skunk trägt unter dem Schwanz zwei kleine Drüsen, in denen je etwa ein Löffel öliges Sekret steckt. Bevor er sie einsetzt, warnt er ausgiebig: Er stampft mit den Vorderfüssen, faucht und stellt den Schwanz steil auf. Wer das übersieht, bekommt den Strahl aus mehreren Metern ins Gesicht, wo der Geruch in den Augen brennt und tagelang in Fell und Kleidern hängt. Skunks sind alles andere als wählerisch. Käfer, Heuschrecken, Raupen und Würmer machen einen grossen Teil ihrer Nahrung aus, dazu Mäuse, Eier, Beeren und was Menschen draussen stehen lassen. Im Winter dösen sie in einem Bau, oft mehrere Weibchen zusammen.

Auf dem Globus finden

Der Streifenskunk steht als winzige animierte Figur, die atmet und sich umschaut. Von weit weg ist der Planet nur eine blaue Kugel; die Details erscheinen erst beim Hineinzoomen, und dieses hier taucht auf, sobald du nah genug bist. Auf dem Globus öffnen.

Der Ort liegt genau an seinen echten Koordinaten, nicht ungefähr – dieselben Zahlen, die oben in den Fakten stehen. Wenn du die Ebene für diese Art von Ort ausschaltest, verschwindet er wieder; die Knöpfe dafür sitzen rechts am Rand.

Fragen, die Kinder stellen

Warum riechen Skunks so schlecht?

Der Gestank stammt von einer öligen Flüssigkeit aus zwei Drüsen unter dem Schwanz. Sie steckt voller Schwefelverbindungen, ähnlich wie faule Eier, und hängt tagelang in Fell und Kleidern.

Wie weit kann ein Skunk sprühen?

Ein Streifenskunk trifft aus mehreren Metern und zielt meist auf das Gesicht. Der Vorrat reicht nur für etwa fünf bis sechs Stösse und füllt sich erst in Tagen wieder auf, deshalb warnt er zuerst.

Sind Skunks für Menschen gefährlich?

Skunks sind nicht angriffslustig und gehen lieber weg, als zu kämpfen. Der Sprühstoss ist scheusslich, richtet aber keinen bleibenden Schaden an. Abstand halten sollte man trotzdem, denn Skunks können Tollwut übertragen.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

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