Wobbly Blue MarbleDie Erde, erklärt für neugierige Kinder.

Tier · Vereinigte Staaten, Mexiko, Dominikanische Republik

Schwarze Witwe

Latrodectus mactans — so heisst dieses Tier in der Sprache, die Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt benutzen.

Die Schwarze Witwe ist eine kleine, glänzend schwarze Spinne mit roter Sanduhr am Bauch, deren Gift Tropfen für Tropfen stärker wirkt als Schlangengift. Ihr Biss tut sehr weh, ist aber selten lebensgefährlich, und seit den 1920er-Jahren gibt es ein Gegenmittel.

Wo lebt dieses Tier?

Zuhause: Holzstapel, Schuppen und Steinmauern im Süden der USA.

Wild lebt es in diesen Ländern: die Vereinigten Staaten, Mexiko, die Dominikanische Republik.

Steckbrief

Ausgewachsen: Weibchen 8-13 mm, Männchen 3-6 mm. Es wiegt etwa 0 001 Kilogramm. Auf dem Speiseplan steht Fleisch.

Die Geschichte dahinter

Gefährlich ist nur das Weibchen, und auch nur, wenn es gegen die Haut gedrückt oder eingeklemmt wird. Es ist etwa so gross wie ein Fingernagel, tiefschwarz, mit einer roten Sanduhr auf der Unterseite, die jedes Tier warnt, das von unten hochsieht. Ihr Netz ist kein sauberes Rad, sondern ein unordentliches Gewirr aus Fäden, gesponnen aus einer Seide, die so fest ist, dass sie als Werkstoff untersucht wird. Kopfüber hängt sie in der Mitte und wartet, bis ein Käfer oder eine Assel hineinstolpert. Ihr Gift greift die Nerven an, deshalb bringt ein Biss Krämpfe und Schmerz statt einer Wunde. In einer amerikanischen Untersuchung mit über dreiundzwanzigtausend Bissen starb niemand.

Auf dem Globus finden

Die Schwarze Witwe steht als winzige animierte Figur, die atmet und sich umschaut. Von weit weg ist der Planet nur eine blaue Kugel; die Details erscheinen erst beim Hineinzoomen, und dieses hier taucht auf, sobald du nah genug bist. Auf dem Globus öffnen.

Der Ort liegt genau an seinen echten Koordinaten, nicht ungefähr – dieselben Zahlen, die oben in den Fakten stehen. Wenn du die Ebene für diese Art von Ort ausschaltest, verschwindet er wieder; die Knöpfe dafür sitzen rechts am Rand.

Fragen, die Kinder stellen

Ist der Biss einer Schwarzen Witwe tödlich?

So gut wie nie. Der Biss ist schmerzhaft und kann Krämpfe und Schweissausbrüche auslösen, doch in einer amerikanischen Untersuchung mit über dreiundzwanzigtausend Bissen in neun Jahren starb niemand. Ein Gegenmittel gibt es seit den 1920er-Jahren.

Warum heisst sie Witwe?

Von der Vorstellung, das Weibchen fresse das Männchen nach der Paarung. Das kommt vor, meist aber in Terrarien, wo das Männchen nicht wegkann; in freier Natur zieht es sonst lebend davon.

Wo verstecken sich Schwarze Witwen?

In dunklen, trockenen Ecken nahe am Boden: Holzstapeln, Schuppen, unter Gartenmöbeln, in Ritzen von Steinmauern. Sie bleiben in ihrem Netz und beissen nur, wenn sie gegen die Haut gedrückt werden.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

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